Chronik der Heimatstube

Auszug des Berichts von Herrn Helmut Polaschek:

Herr Thanel hat als Kreisbetreuer in den 50er Jahren unsere Landsleute aufgerufen, Erinnerungsstücke,
vor allem Fotographien für eine Heimatstube zu Spenden. Oder zum Abfotographieren durch meinen
Schwager Dr. Mikulaschek zu leihen. Die gespendeten Objekte wurden von Frau Thanel inventarisiert und
aufbereitet. Leider hatte man keine Räume für die Errichtung einer Heimatstube. So wurden die Stücke in
Kisten und Schachteln gesammelt. Fotographien wurden auf DIN A4 Blätter aufgeklebt. In größeren Abständen
zeigte Herr Thanel auch in einer Ausstellung andere Objekte, z.B. Bilder von Sternberger Malern, Textilien,
ein anderes mal wurde die Sternberger Wirtschaft dargestellt. Nach den Treffen mußte alles wieder in die
Kartons verpackt und bis zum nächsten Treffen aufgehoben werden (meist in Schulkellern). Einen Raum zu
mieten wagte man nicht. Einen Verein gab es noch nicht. So ging es bis nach der Gründung des Heimatverein
1980. 1981 Stellte OB Dr. Koeppler die zur Verfügungstellung von Räumen im ehemaligen Piaristenkloster
in Aussicht. Die Stadt stellte auch 20.000 DM für die Einrichtung einer Heimatstube zu Verfügung.

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